Franziska Seeberg, in Tokio geboren, in Bayern aufgewachsen, lebt und arbeitet als freischaffende Regisseurin in Berlin.

 

Ich interessiere mich für urbane Strukturen und Räume. Die Orte, die ich aufsuche, sind für mich Chronisten; in ihnen spiegeln sich persönliche Geschichten einzelner Menschen wie auch gesamtgesellschaftliche Entwicklungen.

Die auf meinen Recherchen gesammelten dokumentarischen Materialien verbinde ich mit musikalischen Elementen. Kompositionen und Sounds stellen für mich eine Möglichkeit dar, die vorgefundenen Informationen auf assoziative Weise miteinander zu verknüpfen und so die Realität, die uns umgibt, neu zu erzählen.

 

Franziska Seeberg, born in Tokyo, raised in Bavaria, is a Berlin based director.

 

I am interested in urban structures and spaces. The places that I seek are for me chroniclers; they reflect personal stories of individuals as well as the developments of the society as a whole.

I associate the documentary materials collected within the framework of my research with musical elements. Compositions and sounds constitute for me a way of associatively linking the discovered information with each other and as such the possibility to provide a new narrative for the reality that surrounds us.

 

Ausbildung und Werdegang // enducation and career:

2006-2012    Mitbegründerin und Mitglied der Künstlerformation Oper Dynamo West

1998-2004    Studium der Musiktheater-Regie und Musiktheaterregie im Bereich Video, TV und Film an der                           Musikhochschule „Hanns Eisler“ in Berlin

1995-1998    Studium der Theaterwissenschaft und der neueren deutschen Literatur an der                                                 Ludwig-Maximilians-Universität in München

 

Stipendien // resindency fellowships:

2018           Fortbildung in der Gedenkstätte Yad Vashem / Israel, gefördert und unterstützt durch die Berliner                   Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie, die Landeszentrale für politische Bildung und das                   Haus der Wannsee-Konferenz

2017           Recherche-Stipendium des Goethe-Instituts für das Projekt MIXTAPE in Seoul, Südkorea

2016           Grenzgänger-Stipendium der Robert Bosch Stiftung

2015           Arbeits- und Recherchestipendium des Senats – kulturelle Angelegenheiten Berlin

2013           Recherche-Stipendium des Goethe-Instituts für die Produktion „Ostern in Kunovice“

2008/2009   1-jähriges Stipendium des Thalia Theater Halle und der Deutschen Bank Stiftung im Rahmen                           des Programms „FORMAT – Neue Wege in der Kultur“

2008           artist in residence auf Schloss Bröllin für die Produktion „Tropfen auf heiße Steine“